Ein grüner Vorgarten bedeutet nicht mehr Pflegeaufwand als ein Schottergarten

29.04.2021

Immer öfters sieht man die grauen Vorgärten – in den Städten, den Vororten und sogar auf dem Land.

Leider mit negativen Folgen für Natur, Tierwelt und Klima. Die Schotterwüsten bieten Insekten und Vögeln weder Rückzugsorte noch Nahrung. Sie spenden keinen Schatten und heizen sich an Sonnentagen enorm auf.

Gemäss einer repräsentativen Umfrage empfinden die meisten Grundstücksbesitzer grüne Vorgärten schöner – ganz unabhängig davon, ob vor ihrem Haus Pflanzen wachsen oder Steine liegen. Auf die Frage an die Schotterer, wieso sie sich dann doch für die graue Variante entschieden haben, kommt regelmässig das Stichwort „pflegeleicht“. Fälschlicherweise, denn es trifft schlichtweg nicht zu. Dass Bäume, Sträucher und Stauden im Laufe des Jahres Samen und Blätter verlieren, dass diese mit dem Wind verweht werden und dass sie dann – zusammen mit Staub – unter anderem in Schotter- gärten landen, ist eine logische Konsequenz. Dort verrotten sie und bilden eine Humusschicht, auf der sich Unkräuter, Flechten und Moose ansiedeln. Spätestens dann beginnen das mühsame Rupfen und Zupfen von Hand.

„Tatsächlich passt das Wort „pflegeleicht“ besser zu grünen Vorgärten!„
Natürlich gibt es keinen Garten ohne ein Mindestmass an Arbeit, aber beachtet man die Standortbedingungen und wählt passende und anspruchslose Pflanzen, ist der Aufwand gering.

Ideale Bepflanzungen sind zum Beispiel:

  • Stauden: Sie kommen Jahr für Jahr wieder und breiten sich bei guten Bedingungen eindrucksvoll aus. Bodendeckende Exemplare lassen zudem unerwünschten Wildkräutern keinen Platz, da sie dicht und flach wachsen.“ Sage und schreibe über 8.000 verschiedene Arten und Sorten umfasst die Gruppe der Gartenstauden. Für jede Anforderung und jeden Geschmack bietet sie passende Pflanzen.

  • Ziergräser sind die perfekten Vorgartenpartner für Stauden. Auch diese Pflanzengruppe ist erstaunlich umfangreich: Weltweit gibt es Tausende Arten, darunter sowohl Schatten- als auch Sonnenanbeter, Kleinbleibende sowie wahre Giganten. Mit ihnen lassen sich spannende Höhenunterschiede kreieren und zugleich für Sichtschutz an der Haustür sorgen. Anders als Stauden geben Gräser dem Grundstück bis in den Winter Struktur.

„Kombiniert man verschiedene Pflanzen miteinander, hat man von Januar bis in den Dezember Freude am eigenen grünen Vorgarten und das ohne viel Aufwand!“

Gerne Unterstützen wir Sie bei der richtigen Pflanzenwahl abhängig der Standortbedingungen.

Freundliche Grüsse
Ihr Kreativ Garten Team

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